"USA sind reif schwarzen Präsidenten":
Für David Frum bleibt Clinton chancenlos
- profil: Kritisiert US-Politik gegenüber Iran als lasch
- USA ist bereit für Schwarzen aber nicht für eine Frau

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In einem Interview in der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" erklärt David Frum, ehemaliger Redenschreiber von George W. Bush und Erfinder des Begriffs "Achse des Bösen", dass er glaube, Amerika sei reif für einen schwarzen Präsidenten: "Ja, da bin ich mir ganz sicher - zumindest für einen schwarzen Konservativen. Wenn Colin Powell 1996 kandidiert hätte, dann wäre er Präsident geworden."
Barack Obama habe allerdings das Problem, dass er ein Schwarzer und ein Linker sei, so Frum weiter. Hillary Clinton gibt Frum keine Chance: "Dass Amerika reif für eine Frau ist, bezweifle ich stark."
Weiters kritisiert Frum die Politik der USA gegenüber dem Iran und Nordkorea: Er habe gedacht, dass Bush, wenn er schon einen Ausdruck wie "Achse des Bösen" verwende, auch eine "entsprechende Politik gegenüber diesen Ländern anwenden würde. Das ist weder bei Nordkorea noch beim Iran passiert. Gegen beide Länder muss eine viel härtere Politik verfolgt werden", erklärt Frum im "profil"-Interview.
Das gesamte Interview lesen Sie im aktuellen profil 18/2008.
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