EU-Kommission auf Kurzbesuch in China:
Tibet und Klimaschutz als Gesprächsthemen
- Barroso und acht Kommissare treffen Staatsspitze
- Tibet-Krise: Treffen in aufgeheizter Atmosphäre

Die EU-Kommission beginnt heute ein zweitägiges Treffen mit der chinesischen Staats- und Regierungsspitze in Peking. Im Mittelpunkt des Besuchs stehen die Lage in Tibet und der Klimaschutz. Außerdem soll es um die Handelsbeziehungen zwischen der Europäischen Union und China gehen.
Die Reise von EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso und acht seiner Kommissare findet in einer aufgeheizten Atmosphäre statt. Überschattet wird das Verhältnis der EU zur Volksrepublik durch die gewaltsame Unterdrückung der Demonstrationen in Tibet und die jüngsten anti-europäischen Proteste in China. Barroso wollte nach Angaben seines Sprechers die Themen Menschenrechte und Meinungsfreiheit gegenüber Präsident Hu Jintao und Ministerpräsident Wen Jiabao dennoch offen ansprechen.
Ferrero-Waldner fordert Dialog mit Dalai Lama
EU-Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner fordert einen Dialog mit dem Dalai Lama. "Unsere Botschaft an die chinesische Regierung wird es sein, sich in einem konstruktiven und substanziellen Dialog zu begeben, der die wichtigsten Anliegen thematisiert". Zu den wichtigsten Anliegen gehöre es, dass die Situation für die Tibeter verbessert werde. (apa/red)
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