Somalische Truppen nahmen Piraten fest: Schiff aus Dubai gestürmt, Besatzung befreit
- Mehrere Angriffe von Seeräubern in letzten Wochen
- Kriminellen droht im Heimatland jetzt die Todesstrafe

·Zwei Millionen Dollar Lösegeld an Piraten
Somalia: Geiselnahme auf Luxusjacht beendet
Somalische Regierungstruppen haben mehrere Piraten festgenommen, die im Golf von Aden ein Schiff aus Dubai gekapert hatten. Die Internet-Ausgabe der Zeitung "Gulf News" berichtete, die Truppen hätten die "Al-Khaleej" gestürmt und alle Besatzungsmitglieder befreit.
Im Golf von Aden hatte es in den vergangenen Wochen mehrere Angriffe von Seeräubern gegeben. Auch die Besatzung der deutschen Fregatte "Emden", die vor der Küste Ostafrikas kreuzt, hatte eingegriffen und durch ihr bloßes Auftauchen Piraten aus Somalia vertrieben, die versucht hatten, einen japanischen Öltanker zu kapern.
Todesstrafe
Piraten droht in der somalischen halbautonomen Provinz Puntland die Todesstrafe. Abdullahi Said Samatar, der Sicherheitsminister von Puntland, will die Verhängung der Todesstrafe auch gegen sieben Piraten, die nach dem Überfall auf einen Frachter aus den Vereinigten Arabischen Emiraten festgenommen worden waren.
(apa/red)
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