Herberstein-Prozess: Zeugenaussagen zu den angeblich umgeschriebenen Rechnungen
- Falsche Rechnungen für Landesförderung eingereicht
- Unklar, ob auf Betreiben von Herberstein oder Boxan

·Tierpark-Affäre ließ
Klasnic einst stolpern
War zentrales Thema
bei Landtagswahl 2005
Im Grazer Straflandesgericht wurde der Herberstein-Prozess fortgesetzt. Am 13. Verhandlungstag waren wieder mehrere Zeugen geladen. Es handelte sich, wie bereits am Vortag, um Vertreter von Firmen, die für die Familie Herberstein gearbeitet hatten. Dabei sollten die Rechnungen, die umgeschrieben wurden, genauer betrachtet werden.
Im Mittelpunkt des Prozesses stehen angeblich missbräuchlich verwendete Fördergelder und Abgabenhinterziehung. Andrea Herberstein (55) muss sich wegen schweren Betrugs, grob fahrlässiger Beeinträchtigung von Gläubigerinteressen und Abgabenhinterziehung verantworten. Heinz Boxan (63) wird ebenfalls schwerer Betrug und Abgabenhinterziehung vorgeworfen, während Maximilian Herberstein (31) nur wegen grob fahrlässiger Beeinträchtigung von Gläubigerinteressen angeklagt ist.
Um genügend Rechnungen für die Landesförderungen einreichen zu können, sollen laut Anklage Firmen, die Arbeiten für Herberstein durchgeführt hatten, veranlasst worden sein, Rechnungen umzuschreiben. Ob dies auf Betreiben von Andrea Herberstein oder Heinz Boxan geschah, wurde bisher nicht ganz klar. (apa/red)
Kinderschänder07:53
33 FestnahmenErmittlungen führen zu groß angelegter Aktion gegen mutmaßliche Pädophile
Weltnichtrauchertag 201208:03
38 Prozent rauchenUmfrage in Österreich: Ein Drittel davon greift regelmäßig zum Glimmstengel
