Einigkeit der Koalition bei Schulreform: Bei Matura und Lehrerausbildung auf einer Linie
- Hahn: Es gehe hier um eine "behutsame Diskussion"

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Reifeprüfung bekommt drei unabhängige Module
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Maturasaison beginnt!
42.000 Schüler befinden
sich in finaler Streberei
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PIRLS und TIMSS
Der große Check der "Schulbankdrücker"
Unterrichtsministerin Schmied und Wissenschaftsminister Hahn demonstrieren große Einigkeit. Die beiden Fachminister betonten ihre grundsätzliche einheitliche Linie bei der Reform der Matura sowie der gemeinsamen Lehrerausbildung.
Hahn erklärte zur gemeinsamen Lehrerausbildung, es gehe hier um eine "behutsame Diskussion", die man jetzt angehen werde. Zum Zeitrahmen sagte der Minister, die Umsetzung werde sich wahrscheinlich nicht bis ins Jahr 2010 ausgehen, bis dahin sollte es aber zu einer gemeinsamen Willenserklärung kommen. Als wichtig bezeichnete Hahn eine Abstimmung zwischen den Universitäten und den pädagogischen Hochschulen. Möglich sei etwa, dass die fachliche Ausbildung an den Universitäten passiert, die pädagogische an den Pädaks.
Schmied sagte, gerade jetzt - zum Start der pädagogischen Hochschulen - sei für diese Diskussion ein guter Zeitpunkt. Als Ziel gab sie die Schaffung eines gemeinsamen einheitlichen Dienstrechtes an. Zum gestern bekanntgewordenen Vorhaben der Unterrichtsministerin, die Matura grundlegend zu reformieren, sagte Hahn, das Bekenntnis zu einheitlichen Standards sei gut. Es handle sich dabei um eine jahrelange Forderung der ÖVP. Gleichzeitig erteilte er jeglichen Spekulationen, dass es dadurch in weiterer Folge zu Zugangsbeschränkungen an Universitäten kommen könnte, eine Absage.
(apa/red)
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