Herberstein-Prozess geht in zwölfte Runde:
Vertreter von Firmen als Zeugen geladen
- Rechnungen und eventuelle Umschreibungen geprüft
- Schwerer Betrug & Abhagenhinterziehung vorgeworfen

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War zentrales Thema
bei Landtagswahl 2005
Im Grazer Straflandesgericht wurde der Herberstein-Prozess fortgesetzt. Am zwölften Verhandlungstag waren wieder mehrere Zeugen geladen. Es handelte sich diesmal um Vertreter von Firmen, die für die Familie Herberstein gearbeitet hatten. Dabei sollten die Rechnungen - und eventuelle Umschreibungen - genauer betrachtet werden.
Im Mittelpunkt des Prozesses stehen angeblich missbräuchlich verwendete Fördergelder und Abgabenhinterziehung. Andrea Herberstein muss sich wegen schweren Betrugs, grob fahrlässiger Beeinträchtigung von Gläubigerinteressen und Abgabenhinterziehung verantworten. Heinz Boxan wird ebenfalls schwerer Betrug und Abgabenhinterziehung vorgeworfen, während Maximilian Herberstein nur wegen grob fahrlässiger Beeinträchtigung von Gläubigerinteressen angeklagt ist.
Um genügend Rechnungen für die Landesförderungen einreichen zu können, sollen laut Anklage Firmen, die Arbeiten für Herberstein durchgeführt hatten, veranlasst worden sein, Rechnungen umzuschreiben. Ob dies auf Betreiben von Andrea Herberstein oder Heinz Boxan geschah, ließ sich bisher nicht wirklich klären. (apa/red)
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