Freitag, 18. April 2008

Telefonieren beim Autofahren wird teuer:
In fast ganz Europa drohen hohe Strafen

  • Nur Schweden und Serbien drücken ein Auge zu
  • Aber nur so lange man dabei keinen Unfall baut

Das Telefonieren ohne Freisprechanlage während des Autofahrens ist in mittlerweile 30 europäischen Ländern verboten. Wer trotzdem zum Handy greift, muss mit empfindlichen Geldbußen rechnen. Der deutsche Autofahrerclub ADAC hat die aktuellen Bußgelder für Verstöße gegen Handy-Verbote zusammengestellt.

Die höchsten Bußgelder drohen derzeit in Belgien, Niederlande, Norwegen, Portugal und Ungarn. Hier werden zwischen 100 und 160 Euro fällig. In Deutschland ist die Höhe der Geldstrafe in den vergangenen zwei Jahren nicht gestiegen. Hier fallen bei einem Verstoß 40 Euro an. Dagegen hat sich die Geldstrafe in Großbritannien auf 75 Euro verdoppelt. In Griechenland ist mit einer Verdoppelung der Geldbuße zu rechnen, sofern das Bußgeld nicht innerhalb von zehn Tagen bezahlt wird.

Schweden und Serbien gehören zu den wenigen Ländern, in denen kein ausdrückliches Handy-Verbot gilt. Doch auch dort drohen laut ADAC erhebliche Bußen, wenn der telefonierende Autofahrer in einen Unfall verwickelt wird, den Verkehr gefährdet oder unsicher fährt. (OTS/red)

18.4.2008 16:32