Kyoto-Ziel ist beim Verkehr in Reichweite: Viele relevante Maßnahmen unberücksichtigt
- 4,4 Millionen Tonnen CO2 sollen eingespart werden
- Aber: Tanktourismus verursacht 6,3 Millionen Tonnen

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Der ARBÖ sieht Österreichs Autofahrer bereits auf dem richtigen Kurs zur Erfüllung des Kyoto-Ziels im Verkehrssektor. Laut der Vereinbarung im Kyoto-Protokoll muss Österreich den CO2-Ausstoß im gesamten Verkehr in den nächsten Jahren auf 18,9 Mio. Tonnen senken. Derzeit sind es 23,3 Mio. Tonnen, macht also einen Senkungsbedarf von 4,4 Mio. Tonnen. Alleine durch den Tanktourismus entstünden aber in Österreich 6,3 Mio. Tonnen CO2, die dem Land zu Unrecht zugerechnet würden.
Außerdem sind in den 4,4 Mio. Tonnen, die auf Basis von Zahlen aus dem Jahr 2006 errechnet wurden, zahlreiche klimarelevante Maßnahmen aus dem Vorjahr noch nicht berücksichtigt. So wurde die Mineralölsteuer (MöSt) erhöht, die Normverbrauchsabgabe (Nova) wird ab Juli 2008 reformiert und dem Benzin wird seit Oktober 2007 knapp fünf Prozent Ethanol zugesetzt. Weiters verwies der ARBÖ auf die Fortschritte bei der Motorentechnik. So würden 57 Prozent der im Vorjahr gekauften Neuwagen bereits weniger als 160 Gramm CO2 ausstoßen.
(APA/red)
