Herzerkrankungen früh genug vorbeugen: Bewegung im Kindesalter verringert Risiko
- Ansonsten Erkrankungsgefahr sechsmal so hoch
- Passive Kinder: Negativfolgen schon im Jugendalter

·Bewegungsmangel rächt sich sehr rasch
Blutwerte verschlechtern sich schon binnen Wochen
·Jugendgesundheit wird immer schlechter
Unter 50% der Schüler fühlen sich kerngesund
Bewegungsmangel in der Kindheit erhöht deutlich das Risiko für spätere Herzkreislauf-Probleme. Verhalten sich Kinder eher passiv, steigt schon im Jugendalter das Risiko für das metabolische Syndrom drastisch an, wie eine amerikanische Studie zeigt.
Darin untersuchten Forscher der Universität von North Carolina in Chapel Hill knapp 400 Kinder im Alter von zunächst sieben bis zehn Jahren und erneut sieben Jahre später. Fast jeder zweite Teilnehmer wies im Jugendalter mindestens ein Zeichen des metabolischen Syndroms auf. Dazu zählen Diabetes, Bluthochdruck, hohe Cholesterinwerte und starkes Übergewicht. Fünf Prozent der Jugendlichen litten sogar unter einem ausgeprägten metabolischen Syndrom.
Hatten sich die Personen als Kinder wenig bewegt, so stieg das Risiko für die Stoffwechselstörung im Jugendalter um das Sechsfache, wie die Forscher in der Zeitschrift "Dynamic Medicine" berichten. Demnach lässt die Fitness schon im Kindesalter eine Prognose über die spätere Herzkreislauf-Gesundheit zu. (apa/red)
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