Sicheres Autofahren fürs ungeborene Kind:
Schwangere nicht über den Bauch angurten
- Verletzungsrisiko bei Unfall für das Baby zu groß
- Verwendet werden sollte gängiger "Dreipunktgurt"

·Studie: Schwangere haben das 'Baby-Hirn'
Wer guter Hoffnung ist, neigt zu Vergesslichkeit
Werdende Mütter sollten sich im Auto unbedingt anschnallen. "Viele Schwangere haben Befürchtungen, dem Kind zu schaden, wenn sie sich in einem Fahrzeug den Sicherheitsgurt anlegen", sagt der zweite Vorsitzende des Berufsverbandes der Frauenärzte, Klaus König.
Mit der richtigen Technik könne der Sicherheitsgurt dem Baby aber nicht schaden. Umgekehrt sei das Verletzungsrisiko auch für das Ungeborene viel höher, wenn die Mutter nicht angeschnallt sei.
Verwendet werden sollte der gängige Dreipunktgurt. "Der Beckengurt sollte dabei unten um den Bauch und über die Hüftknochen gelegt und straff gezogen werden", erklärt der Gynäkologe. Er dürfe nicht über den Bauch führen, da es bei einem Unfall zu inneren Verletzungen kommen könne. "Mit dem Schultergurt sollte der Beckengurt noch einmal nachgespannt werden und dann oberhalb des Bauches verlaufen", sagt König. (apa/red)
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