Wenn Lächeln zur Rechenaufgabe wird:
Japanische Software analysiert Gesichtszüge
- Daten von einer Million Menschen als Grundlage
- Einsatzbereich laut Forscher in Medizin oder Robotik

·Wenn Lächeln zur Rechenaufgabe wird
Japanische Software analysiert Gesichtszüge
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Das leiseste Lächeln erkennt eine neue Technik zur Gesichtserkennung der japanischen Firma Omron. Die Software kann Bilder scannen und darauf bis zu hundert Gesichter analysieren, wie Yasushi Kawamoto von Omron erklärte. Das Programm Okao Catch analysiert dazu die Linien der Lippen, Augenbewegungen und andere Ausdrucksmerkmale, um zu entscheiden, ob eine Person lächelt.
Grundlage sei eine Datensammlung von einer Millionen Menschen und ihrem Lächeln, erklärte Kawamoto. Dies wird dann in einer Skala angezeigt, wobei 89 für das intensivste Lächeln und 0 für ein ausdrucksloses Gesicht steht. Eine ähnliche Technik setzt Sony schon bei Kameras ein, die dann auslösen, wenn die Personen auf dem Bild lächeln.
Kawamoto erklärte, Omron sehe den Einsatzbereich seiner Technik eher in der Medizin oder der Robotik. So könne sie Ärzten helfen, den emotionalen Zustand eines Patienten einzuschätzen. Aber auch Roboter könnten so lernen, menschliche Reaktionen besser zu beurteilen. (apa/red)
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