Zahl der Pädophilen-Websites gesunken:
Globale Attacke könnte Inhalte ganz bannen
- Experte ruft zu internationalen Kooperationen auf
- Kommerzielle stammen meist aus Russland und USA

·Zahl der Pädophilen- Websites gesunken
Globale Attacke könnte Inhalte gänzlich bannen
·Gefahr aus dem Netz von Eltern ignoriert
Virginia hat Aufklärungs-
Unterricht fürs Internet
·Cyber-Mobbing mit dramatischem Ausmaß
Vor allem Schüler und
Jugendliche als Opfer
Die Zahl englischsprachiger Internetseiten mit kinderpornografischem Inhalt ist nach Angaben einer britischen Vereinigung erstmals gesunken. Im vergangenen Jahr habe es 2755 solcher Websites und damit zehn Prozent weniger als 2006 gegeben, als 3052 Websites gezählt wurden, erklärte die von der EU mitfinanzierte Organisation Internet Watch Foundation (IWF).
Er hoffe, dass die Veröffentlichung dieser Zahlen es leichter mache, das Problem zu verstehen, sagte IWF-Generalsekretär Peter Robbins. Zugleich forderte er mehr internationale Partnerschaften im Kampf gegen die Pornografie. Eine "koordinierte gloable Attacke auf diese Websites könnte diese schrecklichen Bilder aus dem Internet vertreiben" und die Verantwortlichen zur Verantwortung bringen, sagte Robbins.
Die meisten der aus Russland und den USA stammenden Seiten sind kommerzieller Art, die restlichen sind private Internetseiten, etwa für den Austausch von Bildern zwischen Pädophilen. (apa/red)
