'Habe meinen Beitrag zur Rettung geleistet':
Pröll der nach Koalitionskrise im NEWS-Talk
- Sah Äußerungen Kanzler Gusenbauers als Ultimatum
- Minister "stehe" zu damaliger Pro-Neuwahl-Haltung

·Klimaschutz-Entwurf kommt vor Sommer
Pröll verspricht "gerechte Verteilung der Lasten"
In einem Interview im Nachrichtenmagazin NEWS nimmt VP-Umweltminister Josef Pröll erstmals zu seiner internen Haltung während der Koalitionskrise im Februar/März Stellung. Damit konfrontiert, dass er damals ein ÖVP-"Falke" gewesen sei, kontert Pröll: "Es ist richtig, dass ich in den Tagen nach Alfred Gusenbauers "Pressestunde" Neuwahlen angedacht hatte und dies auch im Parteivorstand offen diskutiert habe. Immerhin waren die Äußerungen Gusenbauers natürlich ein Ultimatum." Er sei "damals einer von mehreren gewesen, die eben auch diese Option in Betracht gezogen hatten."
Auf die Frage, warum er dann seine Meinung geändert habe, antwortet der schwarze Vizechef: "Ich habe in intensiven Diskussionen im Parteivorstand nach der Niederösterreich-Wahl die Argumente gegen Neuwahlen nachvollzogen und diese Position unterstützt. Ich habe dann auch meinen Beitrag zur Rettung der Koalition geleistet."
Eine Entscheidung, über die er "im Nachhinein froh" sei. Er "stehe aber" zu seiner damaligen Pro-Neuwahl-Haltung: "Das ist für mich eine Charakterfrage, sowohl in Sachfragen als auch in politischen Fragen zu seiner Position zu stehen."
Den kompletten Beitrag können Sie im NEWS 16/08 nachlesen!
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