Gusenbauer kämpft gegen Inflationsrate:
Handelsketten sollen ihre Preise überdenken
- REWE macht mit: 300 Produkte mit Bestpreisgarantie
- SPÖ-Chef will Menschen helfen, die es nötig haben

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"Inflationsaussichten mit
Aufwärtsrisiken behaftet"
·Inflationsrate steigt in EU auf Rekordstand
EU-Währungskommission ist zunehmend besorgt
·Ein Preisschock jagt zurzeit den nächsten
Inflation in Österreich auf 3,5 Prozent verschärft
Bundeskanzler Alfred Gusenbauer will bei den Handelsketten erreichen, dass auch sie einen Beitrag gegen die Teuerung leisten. Die Bundesregierung diskutiere daher mit den Handelskonzernen über ihre Preispolitik, erklärte Gusenbauer gegenüber ORF Radio Vorarlberg. REWE habe zugesagt, bei 300 Produkten des täglichen Bedarfs eine Best- und Billigstpreisgarantie abzugeben.
Der Konzern habe versprochen, seinen Beitrag zu leisten, "weil sie sagen, sie wollen nicht, dass die Leute sich jetzt genötigt fühlen, eine Konsumzurückhaltung zu üben, weil das kann sich langfristig auch für den Handel negativ auswirken", so der Bundeskanzler in dem Rundfunk-Bericht.
Angesichts einer Inflationsrate von 3,5 Prozent müsse auch der Staat seinen Anteil leisten. Es gelte, die Menschen zu unterstützen, die es wirklich nötig hätten. Daher würden geringe Einkommen per 1. Juli entlastet und die Pensionserhöhung auf den 1. November vorgezogen, so Gusenbauer. (APA/red)

