Van der Bellen will Managern ans Börsel: Lohnsteuer nun auch für 13. und 14. Gehalt
- Rund 54.000 Steuerzahler sollen betroffen sein
- Buchinger: Bildungskonto mit staatlichen Prämien

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Der Grüne Bundessprecher Alexander Van der Bellen fordert eine "Manager-Steuer", berichtet eine österreichische Tageszeitung. Wer jährlich mehr als 126.000 Euro brutto verdient, soll künftig auch für das 13. und 14. Monatsgehalt die volle Lohnsteuer abliefern.
Beim Bundeskongress am 3. Mai soll der Vorschlag in der grüne Konzept für eine Steuerreform kommen, berichtet der "Kurier". "126.000 Euro verdienen nicht die klassischen, an Weisungen gebundenen Angestellten. Wir reden hier von allem von Spitzenmanagern". Rund 54.000 Steuerzahler wären seiner Meinung nach von dieser Maßnahme betroffen. Für das Budget würde allein diese Besteuerung 600 Millionen Euro bringen.
Buchinger für Leitls Bildungskonto
Sozialminister Erwin Buchinger unterstützt im "Neuen Volksblatt" Überlegungen von Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl für ein Bildungskonto mit staatlichen Prämien analog zum Bausparen. Allerdings könne er sich das nur zeitlich befristet vorstellen.
Während für Leitl das Modell über das gesamte Arbeitsleben laufen soll, plädiert Buchinger für eine zeitliche Befristung des Prämienmodells - in etwa auf die Zeit zwischen dem 35. und dem 45. Geburtstag der jeweiligen Arbeitnehmer. Für Ältere glaubt Buchinger, dass es sinnvollere Maßnahmen gibt, beispielsweise einen Kombilohn. Bei der anstehenden Reform der Altersteilzeit plädiert der Sozialminister für Gleitpensionsregelungen.
Anreize für eine verstärkte Qualifikation der Arbeitnehmer wünschte sich zuletzt Leitl bei der Steuerreform. Durch ein allgemeines Bildungskonto wie beim Bausparen samt staatlicher Prämie sowie die Erhöhung des Bildungs-Freibetrags für ältere Arbeitnehmer sollen die Weiterbildungs-Aktivitäten gesteigert werden, so Leitl. (APA/red)

