Schiedsrichter Plautz meistert Fitnesstests:
Alle Teams erfüllten EURO-Anforderungen
- Vorbereitungen für die EURO gehen in heiße Phase
- FIFA-Lauftest stellte für Österreicher keine Hürde da

·Harte Anforderungen an Spitzen-Referees
Die strenge Selektion der Schriris bei der FIFA
·Die Schiedsrichter als dritte Mannschaft
Ein schnelleres Spiel erfordert Teamarbeit
·Videobeweis bleibt im Fußball Zankapfel
In anderen Sportarten gehört er zum Standard
Österreichs EURO-Spielleiter Konrad Plautz hat den Fitnesstest beim Schiedsrichter-Workshop in Zürich gemeistert. Auch seine Assistenten Egon Bereuter und Markus Mayr erfüllten so wie die übrigen elf Schiedsrichterteams der Fußball-EM die Kriterien ohne Probleme.
Der FIFA-Lauftest war die letzte Hürde der zwölf für die Fußball-Europameisterschaft 2008 nominierten Schiedsrichter auf dem Weg zur Endrunde. Im Gegensatz zu früheren Jahren liefen die Referees nicht mehr den "Cooper-Test", in dessen Rahmen in einer vorgegebenen Zeit eine bestimmte Kilometeranzahl zu bewältigen ist.
FIFA-Tests
Im FIFA-Lauftest liegt das Limit für internationale Schiedsrichter in sechs Sprints über 40 Meter bei höchstens je 6,2 Sekunden, die Zeitnehmung erfolgt elektronisch. Die Assistenten müssen noch ein wenig flinker sein als die Spielleiter, ihr Limit liegt bei 6,0 Sekunden. Weiters sprinteten die Schiedsrichter 150 Meter in maximal 30 Sekunden. Auf den Sprint folgte eine Erholungsphase, in der 50 Meter in höchstens 35 Sekunden gegangen wurden.
Anschließend - insgesamt zehnmal - wurden wieder 150 Meter in 30 Sekunden mit anschließender 35-sekündiger Erholungsphase gesprintet. Die Assistenten, die im Kurzsprint noch ein strengeres Limit zu erfüllen gehabt hatten, durften sich in dieser Phase länger ausruhen. Sie gingen 50 Meter in 40 Sekunden.
(apa/red)










