Freitag, 18. April 2008

Premier League als "Megashow": Dominanz der englischen Klubs in CL ein reiner Zufall?

  • FORMAT: Beste Kicker sorgen für 2,5 Mio. Umsatz
  • Resultat der profesionellen Vermarktungsmaschinerie

Wenn am kommenden Dienstag Steve Gerrard und Fernando Torres aufseiten des FC Liverpool und Michael Ballack und Didier Drogba für Chelsea den Ball über den Rasen an der Anfield Road schicken, kann sich der geneigte Fußballfan eines kleinen Déjà-vus nicht erwehren. Eine mustergültige Kopie des Erfolgs also, der speziell im Fußball selten zu finden ist und alles andere als Zufall ist.

Die Dominanz der englischen Vereine in Europa hat Methode und ist ein Resultat einer professionellen Finanzierungs- und Vermarktungsmaschinerie, deren Standard keine andere Fußball-Liga in Europa erreicht. Nicht ganz zu Unrecht lautet dementsprechend auch der offizielle Werbeslogan der Premier League "The Greatest Show on Earth".

The Greatest Moneyshow in Europe. Zumindest was das Geld betrifft, geht die englische Liga zweifelsfrei als die größte europäische Show im Profisport durch. Denn die Umsätze der 20 Vereine sind astronomisch: Laut den Unternehmensberatern von Deloitte ist die Premier League mit Einnahmen von zwei Milliarden Euro 2005/06 (die deutsche Bundesliga lag bei 1,2 Milliarden) und geschätzten 2,5 Milliarden Euro heuer nach den US-amerikanischen Profiligen Football (NFL), Baseball (MLB) und Basketball (NBA) die viertprofitabelste Liga der Welt, in Europa ist sie ohnedies konkurrenzlos.

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18.4.2008 19:42