Olympia-Fackel macht Station in Thailand: Behörden in Alarmbereitschaft für Proteste
- Hartes Durchgreifen gegen 'Störenfriede' angekündigt
- Geheime Abkürzungen und Alternativrouten geplant
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Chronologie der Tibet-
Proteste um Olympia
·Eine Chronologie des jüngsten Protestes
Vom Marsch der Mönche bis zu den Schüssen

Die Olympische Flamme ist nach dem Fackellauf in Indien zu ihrer nächsten Station in Thailand gebracht worden. Wie zuvor in anderen Ländern bereiteten sich auch die thailändischen Sicherheitskräfte in Bangkok auf anti-chinesische Proteste vor. Die Polizei kündigte ein hartes Durchgreifen gegen Demonstranten an, die den Fackellauf gewaltsam stören wollten, um auf die Menschenrechtslage in China aufmerksam zu machen.
"Wenn die Proteste friedlich sind, ist das in Ordnung", sagte der thailändische Olympia-Chef General Yuthasak Sasiprapa der Nachrichtenagentur Reuters. Gewaltsame Störaktionen würden aber nicht toleriert. Zum Schutz der Fackel habe man geheime Wegabkürzungen und Alternativrouten entworfen. Damit droht der Olympische Fackellauf auch in Thailand zu einem Katz- und Mausspiel zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten zu werden.
Wütende Proteste
Bereits bei ihren Stationen in London, Paris und San Francisco hatte die Olympische Flamme zu wütenden Protesten gegen Chinas Menschenrechtspolitik geführt. Während der letzten Station in Indien schirmten 15.000 Polizisten den Fackellauf ab, da in dem Land die größte Gemeinde von Exil-Tibetern lebt. Die nächsten Stationen sind Kuala Lumpur (21. April), Jakarta (22. April) und Canberra (24. April).
(apa/red)
