Pennsylvania wird Ort der Entscheidung:
Neues TV-Duell zwischen Obama und Clinton
- Vorentscheidung im größten der letzten elf Staaten
- Clinton braucht für Aufholjagd einen deutlichen Sieg

·Barack Obama greift Clinton und McCain an
Für viele katastrophale Entscheidungen zuständig
·Obama verärgert die US-Arbeiterschicht
Clinton hält unbedachte Bemerkung für "elitär"
·US-Vorwahl-Umfrage:
McCain holt stark auf
Republikaner ist auch für Demokraten wählbar
·Die ganze Wahrheit über die US-Vorwahlen
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Die sechswöchige Pause bei den Vorwahlen der Demokraten nähert sich ihrem Ende. Hillary Clinton und Barack Obama bereiteten sich auf ein TV-Duell in der Stadt Pennsylvania vor, das die Öffentlichkeit auf die Vorwahl im gleichnamigen US-Staat vorbereitet. Obama liegt US-weit in allen Umfragen so weit vor seiner Rivalin Clinton wie nie zuvor.
Clinton liegt in den Umfragen in Pennsylvania zwar vorn. Aber nur bei einem deutlichen Sieg kann sie ihre Chancen für die Präsidentschaftskandidatur der Demokratischen Partei wahren. Pennsylvania ist der größte von elf Staaten, in denen noch Vorwahlen anstehen. Bisher liegt die New Yorker Senatorin bei den Delegiertenstimmen zurück: Auf Clinton entfallen laut CNN 1,489, auf Obama 1,632 Delegierte. Von den rund 800 nicht gewählten, sondern von der Partei ernannten "Superdelegierten" haben demnach bisher 254 ihre Unterstützung für Clinton und 226 ihre Unterstützung für Obama erklärt.
In der langen Pause zwischen den Vorwahlen in Mississippi und Pennsylvania stellte Clinton Obama als elitären Politiker dar, der die Berührung mit einfachen Menschen verloren habe. Obama konterte, indem er Clinton vorhielt, dass sie ein schlechtes Beispiel abgebe, wenn sie vor laufenden Kameras Whiskey trinke.
Bei der Fernsehdebatte könnte das Waffenrecht zu einem wichtigen Thema werden. Obama verwies darauf, dass Clinton stolz berichtet habe, wie sie auf den Knien ihres Vaters das Schießen gelernt habe. Obama hat bereits als Senator in Illinois wiederholt strengere Waffengesetze gefordert. In keinem anderen US-Staat hat aber der für das Recht auf Waffenbesitz eintretende Lobby-Verband National Rifle Association (NRA) so viele Mitglieder wie in Pennsylvania.
(apa/red)
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