Tragisches Busunglück in Spanien: Frontal- Zusammenstoß mit PKW forderte neun Tote
- 35 weitere Businsassen sind zum Teil schwer verletzt
- Fahrer des Autos war laut Medienberichten betrunken

Neun Urlauber aus Finnland sind bei einem Busunglück an der Costa del Sol in Südspanien ums Leben gekommen. 35 weitere Fahrgäste des Touristenbusses wurden nach Angaben der Rettungsdienste verletzt. 19 von ihnen erlitten schwere Verletzungen, darunter auch ein siebenjähriges Mädchen. Der Unfall war das schwerste Busunglück in Spanien seit mehr als sieben Jahren.
Der Bus hatte die insgesamt 46 finnischen Touristen nach dem Ende ihrer Urlaubsreise zum Flughafen von Malaga bringen sollen. Von dort sollten sie in ihre Heimat zurückkehren. Bei Benalmadena prallte der Reisebus seitlich mit einem entgegenkommenden Geländewagen zusammen, dessen Fahrer Medienberichten zufolge betrunken war. Infolge der Kollision geriet der Bus von der Fahrbahn ab und stürzte einen Abhang hinunter. In der Region hatte es den ganzen Tag lang heftig gestürmt und geregnet.
Der Geländewagen war nach Angaben der Polizei auf die Gegenfahrbahn geraten, weil der Fahrer trotz eines Verbots mit hoher Geschwindigkeit ein anderes Fahrzeug überholen wollte. Dabei verlor er die Kontrolle über seinen Wagen. Spanische Medien berichteten unter Berufung auf Polizeikreise, der Fahrer habe 1,0 Promille Alkohol im Blut gehabt. Er sei festgenommen worden.
Feldkrankenhaus am Unfallort
Die Rettungskräfte errichteten am Unfallort ein Feldkrankenhaus. Mehrere Verletzte seien in dem Wrack eingeklemmt worden, berichtete die Zeitung "El Mundo" in ihrer Online-Ausgabe. Die Helfer schlossen nicht aus, dass sich die Zahl der Opfer noch erhöhen könnte. Die Küsten-Schnellstraße A-7 war am Abend weiter für den Verkehr gesperrt. (APA/red)
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