Von Kängeru & Majonäse: Deutsche plagen
sich noch immer mit neuer Rechtschreibung
- Vor allem Westdeutsche & Männer machen Fehler
- 14 und 29-Jährige am sichersten beim Schreiben

Die Mehrzahl der Deutschen hat nach wie vor Probleme mit der seit dem 1. August 2006 geltenden neuen Rechtschreibung. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Instituts TNS Emnid im Auftrag der "Bild am Sonntag". Auf die Frage "Haben Sie sich inzwischen an die neue Rechtschreibung gewöhnt?" antworteten demnach 62 Prozent aller Befragten mit "Nein", nur 36 Prozent mit "Ja". Dabei liegt in Westdeutschland der Anteil derer, die sich nicht an die Rechtschreibreform gewöhnt haben mit 64 Prozent höher als in Ostdeutschland mit 54 Prozent.
Probleme mit der Rechtschreibreform gestanden insgesamt 67 Prozent der befragten Männer ein, hingegen nur 57 Prozent der Frauen. Während in den Altersgruppen ab 30 Jahren die Anzahl derer, die sich nicht an die Rechtschreibreform gewöhnt haben, zwischen 63 und 69 Prozent liegt, sinkt er bei den jüngeren Deutschen zwischen 14 und 29 Jahren auf 45 Prozent. Dies ist der Umfrage zufolge die einzige Altersgruppe, in der eine Mehrheit (55 Prozent) angibt, sie sei mit der Rechtschreibreform vertraut. (APA/red)
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