Brandkatastrophe in einer Mädchenschule:
Zahlreiche Tote bei Brand in Schlafsaal
- 19 Mädchen zwischen neun und zwölf Jahren tot
- Todesfalle: Türen waren von außen verschlossen

Ein Brand in einer Volksschule hat in Uganda 19 Kindern und zwei Erwachsenen das Leben gekostet. Die Polizei erklärte, in einem Mädchen-Schlaftrakt der Buddo-Grundschule sei in der Nacht ein Feuer ausgebrochen. Die getöteten Schülerinnen waren zwischen sieben und zehn Jahre alt.
Verzweifelte Eltern suchten am Morgen in den verkohlten Überresten des Gebäudes nach ihren Töchtern. "Hilf mir Gott, bitte hilf mir", rief Jacqueline Bakoba, die ihre Tochter Betty vermisste. Der Lehrer Frederick Bugmbe sagte, in dem Trakt seien 58 Mädchen untergebracht gewesen. Einige hätten sich jedoch durch die Fenster ins Freie gerettet. Die Türen waren nach Angaben eines Schulmitarbeiters von außen verschlossen.
Als die Feuerwehr eintraf, war das Gebäude schon weitgehend niedergebrannt. Teile des Dachs und der Wände stürzten ein, die große Hitze ließ die Rahmen der Metallbetten schmelzen. Die Polizei suchte in den Trümmern nach weiteren Opfern. In der Schule rund zwölf Kilometer von der Hauptstadt Kampala entfernt werden etwa 1.000 Kinder unterrichtet.
(apa/red)
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