Minister Hahn möchte die Burka verbieten: Für Verbannung aus dem öffentlichen Raum
- Keine Totalverschleierung im öffentlichem Dienst
- Burka bringt die Abwertung der Frau zum Ausdruck
Wissenschaftsminister Hahn hat sich für ein Verbot der Burka im öffentlichen Raum ausgesprochen. Als Begründung führte der Minister etwa die Videoüberwachung an, die bei verschleierten Personen nicht funktionieren würde. Das Kopftuch will der Ressortchef aus dem öffentlichen Dienst verbannen. Dieses würde eine Abwertung der Frau zum Ausdruck bringen.
"Im öffentlichen Dienst sollte ein Kopftuch nicht möglich sein", so Hahn in der Tageszeitung "Die Presse". Er sehe es als Aufgabe einer säkularisierten Gesellschaft aufklärerisch zu wirken. Es gebe "eine zunehmende Zahl an Kopftuchträgerinnen", meinte der Wiener ÖVP-Obmann. Man merke, dass es manchmal sogar noch in der zweiten, dritten Generation "eine Abschottung ganzer Familien" gebe. Privat sollen sich die Frauen freilich "für oder wider ein Kopftuch" entscheiden können.
Bei der Burka sei er "viel allergischer". Neben der Überwachung sieht der Minister auch kulturelle Probleme. So sei das Mienenspiel "in unserer Kultur" Teil der Kommunikation. "Es tut mir in der Seele weh: Aber im Zweifel bin ich für ein Burka-Verbot im öffentlichen Raum", so Hahn.
(apa/red)
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