Fall Hirtzberger: Prozess gegen den 56-jährigen Verdächtigen startet am 19. Mai
- Helmut O. wird des versuchten Mordes beschuldigt
- Anwalt will "schnelles Verfahren" für seinen Mandanten

·Verdächtiger bleibt in Untersuchungshaft
Fall Hirtzberger: Anklage liegt in zwei Wochen vor
·Dosis Strychnin
wäre tödlich gewesen
Fall Hirtzberger: Politiker
Tod nur knapp entronnen
·St. Pölten übernimmt Hannes Hirtzberger
Spitzer Bürgermeister nun im LKH zur Rehab
·Innenpolitisch motivierte Anschläge
Attentate auf Kommunal-
und Landespolitiker häufig
·DNA-Spuren könnten als Beweis reichen
Auch wenn der Täter im Fall Hirtzberger leugnet
Im Fall des vergifteten Bürgermeisters Hannes Hirtzberger ist die Anklageschrift rechtskräftig. Der Prozess gegen den 56-jährigen Tatverdächtigen startet am 19. Mai, bestätigte die Präsidentin des Landesgerichts Krems, Ingeborg Kristen. Helmut O. wird des versuchten Mordes beschuldigt.
Utl.: Anklageschrift rechtskräftig =
Die Verteidigung werde keinen Einspruch gegen die Anklageschrift vorbringen. Er dränge auf ein "schnelles Verfahren", um seinen Mandaten "schnell enthaften zu können", meinte Nikolaus Rast, Anwalt des 56-Jährigen.
Helmut O. wird vorgeworfen, er habe Hirtzberger mit Strychnin töten wollen. Der Ortschef von Spitz an der Donau befindet sich nach wie vor im Krankenhaus St. Pölten. Er war nach dem Giftanschlag - das Strychnin fand sich an einer Praline - ins Krankenhaus Krems eingeliefert und in künstlichen Tiefschlaf versetzt worden. Nach Wochen wurde die Aufwachphase eingeleitet und der 55-Jährige zur neurologischen Rehabilitation ins Spital der niederösterreichischen Landeshauptstadt überstellt.
(apa/red)
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