Verkehrsminister gegen Einführung der PKW-Maut: Stattdessen LKW-Maut erhöhen
- Auch Erhöhung der Mineralölsteuer lehnt er ab
- Transitverkehr soll von der Straße auf die Schiene

·Regierung macht sich
offenbar an die Arbeit
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Verkehrsminister Werner Faymann hat sich gegen eine weitere Erhöhung der Mineralölsteuer und die Einführung einer kilometerabhängigen Pkw-Maut ausgesprochen. Er gehe davon aus, dass beides in dieser Legislaturperiode nicht kommen werde, sagte Faymann in der "ZiB2".
Faymann verwies darauf, dass der Benzinpreis ohnehin schon so hoch sei, dass viele Pendler nicht mehr wüssten, wie sie sich das leisten sollen. Er wolle den Menschen nicht weh tun, die ihr Auto brauchen, um in die Arbeit zu kommen. Stattdessen setze er auf bessere Angebote und deshalb werde man noch einige Jahre in die Schiene investieren, um die Versäumnisse der letzten Jahre aufzuholen. Zudem sollte die Forschung Motoren und Treibstoffe entwicklen, die geringere Schadstoffe produzieren.
Eine höhere Lkw-Maut befürwortete der Verkehrsminister hingegen schon. Es gehe darum, Transitverkehr von der Straße auf die Schiene zu bekommen. Nicht der durchschnittliche österreichische Verkehr, sondern der Transit und der Tanktourismus seien zuletzt stark gestiegen. Faymann plädierte deshalb dafür, den Tanktourismus als statistische Größe herauszurechnen. (APA/red)
