Verdächtiger bleibt in Untersuchungshaft:
Anklage im Fall Hirtzberger in zwei Wochen
- U-Haft gegen Verdächtigen zwei Monate verlängert
- Prozess dürfte am Landesgericht Krems stattfinden

·Dosis Strychnin
wäre tödlich gewesen
Fall Hirtzberger: Politiker
Tod nur knapp entronnen
·St. Pölten übernimmt Hannes Hirtzberger
Spitzer Bürgermeister nun im LKH zur Rehab
·Innenpolitisch motivierte Anschläge
Attentate auf Kommunal-
und Landespolitiker häufig
·DNA-Spuren könnten als Beweis reichen
Auch wenn der Täter im Fall Hirtzberger leugnet
Im Fall des vergifteten Bürgermeisters Hannes Hirtzberger ist die Untersuchungshaft gegen den Tatverdächtigen um zwei Monate verlängert worden. Nach Angaben von Nikolaus Rast, Rechtsanwalt des 56-Jährigen, soll in etwa zwei Wochen eine Anklage vorliegen. Der Prozess dürfte am Landesgericht Krems stattfinden.
Der Spitzer Bürgermeister hatte den Ermittlungen zufolge am 8. Februar eine Grußkarte samt Praline auf seinem Wagen vorgefunden. Nach deren Genuss brach er am folgenden Tag auf der Fahrt nach Krems im Wagen zusammen und wurde in lebensbedrohlichem Zustand ins Krankenhaus der Bezirksstadt eingeliefert und in künstlichen Tiefschlaf versetzt. Nach Wochen wurde die Aufwachphase aus dem künstlichen Koma eingeleitet und der 55-Jährige am 19. März zur neurologischen Rehabilitation ins Krankenhaus St. Pölten überstellt.
Aufgrund der eindeutigen Übereinstimmung der DNA-Spur auf der Karte wurde ein Verdächtiger am 27. Februar in Untersuchungshaft genommen. Um weitere Hinweise zu bekommen, gaben Kriminalisten und Staatsanwaltschaft zu Fahndungszwecken seine Identität bekannt.
(APA/red)
