Staatsanwalt wird Julius Meinl V. vorladen: Jüngste Zertifikatsrückkäufe unter der Lupe
- Vorwurf: Betrug, Untreue und Marktmanipulation

·AK will einstweilige Verfügung gegen MEL
Aussagen in Verkaufs-
prospekten "irreführend"
·Ein rosa Sparschwein und die Heuschrecken
INFO: Die Chronologie von Meinl European Land
·MEL wird offenbar nicht zerschlagen
Neuer Hauptaktionär
lässt auch Sitz in Jersey
·Endlich Aufatmen für MEL-Aktienbesitzern
Geplanter Teilverkauf stoppt rasanten Kurssturz
·Kleinanleger der MEL misstrauen Verkauf
Der Verkauf lässt keine Vorteile für MEL erkennen
·Meinls Problem mit einer kleinen Insel
FORMAT: Neue Vorwürfe rundum MEL-Aktiendeal
Die Staatsanwaltschaft Wien wird Julius V. Meinl demnächst vorladen. Dies berichtet das Wirtschaftsmagazin FORMAT in seiner neuen Ausgabe.
Die Anklagebehörde ermittelt gegen den Chef des Meinl-Clans bereits seit mehreren Monaten im Zusammenhang mit zweifelhaften Zertifikatsrückkäufen bei der börsenotierten Immobiliengesellschaft Meinl European Land. Dabei wird Julius Meinl - für ihn gilt die Unschuldsvermutung - Betrug, Untreue und Marktmanipulation vorgeworfen.
Die Staatsanwaltschaft wird laut FORMAT nun auch die kürzlich vermeldeten Rückkaufe bei den börsenotierten Gesellschaften Meinl Airports International (MAI) und Meinl International Power (MIP) unter die Lupe nehmen. Dazu soll Julius Meinl auch persönlich befragt werden. Staatsanwalt Karl Schober, Leiter der Wirtschaftsgruppe, gegenüber FORMAT: "Die Einvernahme von Julius Meinl steht unmittelbar bevor."
Mehr dazu lesen Sie im FORMAT 15/08!

