Pessimistische Sicht zur Finanzmarkt-Lage:
Laut Soros ist Schlimmstes noch zu erwarten
- Situation ist weit ernster, als Behörden zugeben
- Bisherige Maßnahmen zur Leitzins-Senkung zu wenig
·Maßnahmen der EU
nach Finanzmarktkrise
Verstärkte Kooperationen
der Aufsichtsbehörden
·FORMAT: H. Androsch über die Finanzkrise
"Nicht-Regulierung von neoliberaler Seite Fluch"
·US-Finanzkrise zieht größere Kreise
Schärfere Kontrollen sollen Krisen vermeiden
Die internationale Finanzkrise ist nach Ansicht des amerikanischen Börsengurus George Soros noch längst nicht ausgestanden. "Ich denke, die Situation ist ernster, als die Behörden zugeben oder erkennen", sagte er bei einer Telefonkonferenz zur Vorstellung seines neuen Buchs (Titel: "The New Paradigm for Financial Markets: The Credit Crisis and What It Means").
Die bisher ergriffenen Maßnahmen wie die Senkung der Leitzinsen in den USA seien zwar "notwendig, aber nicht ausreichend", erklärte der Milliardär und Investor weiter. "Deshalb wird die Situation sich noch weiter verschlimmern, bevor es wieder besser wird." (apa/red)

