Exportprognose für '08 weiter optimistisch: Trotz Konjukturflaute glaubt WKÖ an 8%-Ziel
- Österreich konnte Exporte 2007 um 10% steigern
- Trotz schwachem Dollar Hoffung auf "Ost-Geschäfte"
·GRAFIK: Österreichs erfolgreichste Exporte
So ist der Außenhandel nach Branchen verteilt
·FORMAT: Asien nur für Fortgeschrittene
Österreichische Firmen in Boomregion Südostasien

Walter Koren, Chef der Außenwirtschaftsorganisation der Wirtschaftskammer (AWO), sieht derzeit noch keine Notwendigkeit, seine optimistische Exportprognose für 2008 nach unten zu korrigieren. "Wir bleiben bei den acht Prozent, es ist aber sicher nicht einfacher geworden, dieses Ziel zu erreichen", sagte Koren bei einer der heimischen Umwelttechnologie gewidmeten Promotion-Tour in Jordanien.
Der Gegenwind habe durch den schwachen Dollar zugenommen, nicht nur wegen der direkten Effekte, sondern auch wegen der stärkeren Konkurrenz von Firmen aus dem Dollar-Raum auf den Euro-Märkten. Dennoch glaube man noch immer, im Osten ("zwischen Budapest und Wladiwostok") kompensieren zu können, was auf der wegen der schwachen amerikanischen Währung anderswo verloren werde.
Österreich hatte im vergangenen Jahr seine Exporte um rekordverdächtige 10 Prozent auf 114 Mrd. Euro gesteigert. Die Wirtschaftsforschungsinstitute haben seit Ende Dezember ihre Konjunkturprognosen aber substanziell auf nun über knapp zwei Prozent BIP-Wachstum herunterkorrigiert. Sie halten selbst aber noch bei einem prognostizierten Exportwachstum 2008 von etwa sechs Prozent.
(apa/red)

