Donadoni will weiter Italien-Coach bleiben:
Zusammenarbeit auch nach EURO möglich
- Über Verlängerung soll nach EM entschieden werden
- Teamchef dementierte Angebot von Benfica Lissabon

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Roberto Donadoni will auch nach der Fußball-EM in Österreich und der Schweiz Teamchef der italienischen Nationalmannschaft bleiben. "Mein großer Wunsch ist es, mit der Auswahl weiterzuarbeiten. Ich habe in diesem Moment nichts anderes im Kopf", sagte Donadoni in einem Gespräch mit ausländischen Journalisten. Er dementierte gleichzeitig, ein Angebot von Benfica Lissabon für die Zeit nach der EM erhalten zu haben.
Die Zukunft Donadonis als Trainer der "Squadra Azzurra" ist vom EM-Abschneiden des Weltmeisters abhängig. Wie der italienische Verband (FIGC) kürzlich mitteilte, soll über eine Verlängerung des bis Sommer 2008 laufenden Vertrages erst wieder nach dem Ende der EM-Endrunde verhandelt werden. Als Termin dafür wurde der 18. Juli genannt.
Donadoni warnt vor Außenseitern
Der 43-jährige Trainer warnte vor Außenseitern bei der EM. "Die Geschichte der Europameisterschaft ist klar. Oft haben Mannschaften gewonnen, die nicht als Favoriten galten, wie Griechenland und Dänemark", erklärte der Ex-Teamspieler. Italien müsse sich in der Anfangsphase des Turniers mit harten Rivalen auseinandersetzen. Die Niederlande, Rumänien und Frankreich seien sehr harte Gruppen-Gegner.
Ein großes Problem sei, dass viele von einer langen Liga-Saison ausgelaugte Spieler zu einer EM-Endrunde ermüdet kommen, meinte Donadoni. "Die Überbelastung der Spieler hat in den vergangenen zehn Jahren stark zugenommen. Es wäre gut, wenn man die Zahl der Wettbewerbe reduzieren könnte, leider ist es unmöglich. Wir müssen unser Bestes tun, um dafür zu sorgen, dass die Spieler vor allem die psychologische Müdigkeit nicht zu stark spüren", erklärte der Coach.
(apa/red)
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