"Möchte überhaupt nicht mit ihm sprechen":
Arsenals Tormann-Zwist wird fortgesetzt
- Lehmann-Rivale Almunia: "Weiß, dass er mich hasst"
- "Ich möchte überhaupt nicht mit ihm sprechen"
Der Torhüter-Zwist beim englischen Fußball-Spitzenclub Arsenal geht weiter. Nach wenig schmeichelhaften Kommentaren von Jens Lehmann ist sein Rivale Manuel Almunia überzeugt, dass der deutsche Nationalkeeper ihn sogar hasse. "Es ist einfach unglaublich. Ich weiß, dass er mich hasst", sagte der 30-jährige Spanier der britischen Tageszeitung "The Guardian".
Lehmanns Haltung sei ihm allerdings gleichgültig: "Er kann sagen, was er will. Er ist mir egal." Er habe mit Lehmanns Verhalten "tagtäglich" umgehen müssen, seit dieser zum Saison-Auftakt nach zwei Patzern seinen Stammplatz verloren habe, "und sogar davor", erklärte Almunia.
Es sei Lehmann, der "ein Problem" habe, und er sehe keinen Grund, mit ihm das Gespräch zu suchen, meinte Almunia. Der Spanier stellte klar, dass das Verhältnis wohl irreparabel ist: "Die Wahrheit ist, ich möchte überhaupt nicht mit ihm sprechen." Almunia goss allerdings neues Öl ins Feuer. "Ich trainierte mit Lukasz Fabianski und Vito Mannone", sagte er über die anderen Arsenal-Ersatzkeeper, "sie sind sowieso bessere Torhüter als er."
Lehmann hatte sich in einem Interview der Fachzeitschrift "kicker" "sehr wütend" über seine Entthronung bei Arsenal gezeigt und angedeutet, mit ihm im Tor wäre Arsenal nicht im Champions-League-Viertelfinale am FC Liverpool gescheitert. Der deutsche Nationalkeeper hatte seinen Stammplatz nach schweren Schnitzern zum Saisonauftakt und einer Schulterverletzung verloren.
(apa/red)
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