Diesmal wird es einen Sieger geben: "Reds" und "Gunners" fighten um den CL-Aufstieg
- Liverpool würde 0:0 zum Einzug ins Halfinale reichen
- Chelsea will die "Schmach von Instanbul" vergessen

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Von Real Madrid über
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1:1 im Hinspiel vor einer Woche, 1:1 in der Premier League am Wochenende jeweils im Emirates Stadium - ein drittes 1:1 wird es heute im Viertelfinal-Rückspiel der Fußball-Champions League zwischen Liverpool und Arsenal nicht geben. Ein 0:0 im 202. Duell würde aber den "Reds" an ihrer Anfield Road aufgrund der Auswärtstorregel zum Aufstieg schon genügen. Bei jedem Remis ab 2:2 wäre Arsenal weiter.
Sicher ist, dass der Kampf zwischen den CL-Finalisten von 2007 bzw. 2006, die im Europacup zuvor noch nie gegeneinander gespielt haben, nichts für schwache Nerven wird. "Wir sind selbstbewusst, wissen jedoch, dass wir noch hart ums Weiterkommen kämpfen müssen. Die Gäste sind sowohl mit langen Bällen über Fabregas als auch über das Duo Van Persie und Hleb gefährlich", sagte der spanische Liverpool-Feldherr Rafael Benitez, der ankündigte, nicht auf ein 0:0 spielen zu lassen.
Wenger kündig heißen Tanz an
Sein Widerpart Arsene Wenger spricht von einem "sehr wichtigen Match für uns". Der Elsässer Coach kündigte den Hausherren einen heißen Tanz an: "Wir werden alles unternehmen, um zu gewinnen. Wir werden unser absolut Bestes geben." Und wenn am Ende das Aus steht, wäre das "keineswegs ein Desaster", denn sein Team habe in dieser Saison "die Erwartungen übertroffen". Die Fans hätten den Londonern in der nationalen Liga nicht zugetraut, um den Titel mitzuspielen.
Publikum und Statistik spricht für "Reds"
Cesc Fabregas freut sich schon auf die tolle Atmosphäre und den zwölften Mann der "Reds". "Aber das Gute für uns ist, dass wir auswärts nicht so unter Druck stehen", meint der spanische Regisseur. Nicht nur das Publikum, sondern auch die Statistik spricht für die Hausherren. Die Liverpooler haben in den jüngsten fünf Europacup-Begegnungen mit englischen Gegnern keine einzige Niederlage erlitten.
"Gunners" müssen unbedingt treffen
Die einzige englische Mannschaft, die an der Anfield Road in sechs Europacup-Partien getroffen hat, war Leeds United 1971 im Semifinale (1:0) des Fairs Cup (UEFA-Cup-Vorgänger). Jetzt müssen auch die "Kanoniere" unbedingt treffen, um im Rennen zu bleiben. Sie haben immerhin zuletzt 11 von 15 Europacup-Auftritte in der Fremde nicht verloren.
Chelsea muss "Schmach von Istanbul" tilgen
Weiterhin um eine Fahrkarte zum Endspiel im Moskauer Luschniki-Stadion (21. Mai) möchte auch Chelsea trotz der 1:2-Hypothek vom Hinspiel gegen Fenerbahce mitreden. Die Londoner wollen die "Schmach von Istanbul" tilgen und vertrauen dabei auf ihren Nimbus der Unbezwingbarkeit in der Festung Stamford Bridge. Seit 79 Heimspielen sind die "Blues" in der Pemier Legue und seit mehr als zwei Jahren in der "Königsklasse" in den "eigenen vier Wänden" ungeschlagen. Diese Serie soll fortgesetzt und der dritte Halbfinal-Einzug innerhalb von vier Jahren perfekt gemacht werden.
"Blues" wollen Fenerbahce unter Druck setzen
"Wir sind zu Hause stark genug, um weiterzukommen. Wir müssen wie eine Stunde lang im Hinspiel für Druck sorgen, wissen aber, dass Fenerbahce eine Mannschaft ist, die gezeigt hat, dass sie auch auswärts Tore erzielen kann", warnte Michael Ballack nach der ersten Pleite im laufenden Bewerb. Coach Avram Grant sieht es genauso: "Ich halte Fener für ein gutes Team, weiß aber, dass wir gewinnen können. Doch es wird nicht leicht." Chelsea fehlen vor dem 68. CL-Spiel nur noch zwei Tore auf die 100er-Marke.
Türken werden "bis zum Tod spielen"
Die Türken kamen frech und selbstbewusst nach London. Und das nicht nur, weil die "Blues" ihr jüngstes Heimspiel gegen einen türkischen Verein 2003/04 (0:1 gegen Besiktas) verloren haben. "Im Fußball gewinnen große Namen und Geld keine Spiele. Du musst rausgehen und spielen, elf gegen elf. Geld kauft Spieler, aber keine Mannschaft. Wir werden bis zum Tod spielen", zitierte "The Sun" Hinspiel-Torschütze Deivid. Dessen brasilianischer Landsmann und Coach Zico sieht die Ausgangslage so: "In Sachen Spielerqualität liegen wir gegenüber anderen europäischen Top-Vereinen etwas zurück, aber an Teamspirit haben wir nichts aufzuholen. Wir werden unser großes Kämpferherz zeigen." (apa/red)
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