Irak-Debatte im US-Kongress spitzt sich zu:
Präsidentschaftanwärter im Schlagtabtausch
- Ölreicher Golfstaat wird zu akutem Wahlkampfthema
- Clinton glaubt nicht an Obamas "Irak-Exit-Vorhaben"

·Irak: "Kein Licht am Ende des Tunnels"
Debakel: Amerika auf Suche nach Exit-Strategie
·Clinton und Obama: Truppenabzug im Irak!
Demokraten setzen sich
für Soldaten-Rückkehr ein
Nach der Irak-Debatte im US-Kongress haben die Präsidentschaftsbewerber einander heftige Vorwürfe zur Strategie in dem ölreichen Golfstaat gemacht. Der Oberbefehlshaber im Irak, General Petraeus, hatte bei seinem Lagebericht im Kongress ein gemischtes Bild gezeichnet. Zwar seien deutliche militärische Erfolge erzielt worden, diese seien jedoch nicht stabil genug.
Die Demokratin Clinton erklärte, ihr Parteikollege Obama würde über einen Abzug nur reden, ihn jedoch nicht umsetzen. Der Republikaner McCain wolle den Krieg sogar fortsetzen und die Truppen unbefristet im Einsatz lassen, sagte sie weiter. Obama wiederum erinnerte seine beiden Senats-Kollegen daran, dem Krieg vor fünf Jahren zugestimmt zu haben. Das Nationalkomitee der Republikaner schoss mit dem Vorwurf zurück, Clinton wolle den Golfstaat den Terroristen überlassen.
(apa/red)
