Montag, 14. April 2008

Schweres Bootsunglück in Leipzig: Elf-Jähriger schwer verletzt im Krankenhaus

  • Ruderboot ist mit fünf Kindern an Bord gekentert
  • Suche nach vermisstem 12-jährigem wird fortgesetzt

Der am Sonntag bei einem Bootsunfall auf dem Leipziger Elsterkanal verletzte Elfjährige lebt. Die Polizei korrigierte mittlerweile ihre Mitteilung, wonach der Bub kurz nach seiner Bergung im Krankenhaus gestorben sei. Er sei schwer verletzt und nicht ansprechbar, aber am Leben, sagte ein Polizeisprecher der dpa.

Die Suche nach einem noch immer vermissten Zwölfjährigen wurde fortgesetzt. Im Wasser seien erneut Taucher im Einsatz, außerdem würden die Uferbereiche abgesucht, sagte der Sprecher.

Die beiden Buben aus Dessau-Roßlau in Sachsen-Anhalt wollten gemeinsam mit drei anderen Kindern an einer Regatta teilnehmen. An einem Wehr stürzte das Ruderboot jedoch mehrere Meter in die Tiefe und kenterte. Vier der Kinder konnten unmittelbar nach dem Unglück geborgen werden, darunter der irrtümlich für tot erklärte Elfjährige. Von dem Zwölfjährigen fehlt seither jede Spur.
(apa/red)

14.4.2008 10:19