Kampf um Frieden in Krisenregion Darfur: Großbritannien lädt zu Gesprächen ein
- Treffen der Konfliktgegner "sobald wie möglich"
- Prominente Unterstützung für weltweiten Aktionstag

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Der britische Premierminister Gordon Brown hat der sudanesischen Regierung und den Rebellen in der Darfur-Region die Ausrichtung von Friedensgesprächen in London angeboten. Treffen der Konfliktgegner könnten "sobald wie möglich" in der britischen Hauptstadt beginnen. Das Angebot sei der Regierung in Khartum sowie den Rebellengruppen durch britische Regierungsvertreter überbracht worden.
Die Bekanntgabe der Offerte Browns erfolgte mit Blick auf den Internationalen Aktionstages für Darfur. Dazu haben die Menschenrechtsorganisationen Human Rights Watch und Amnesty International sowie die Save Darfur Coalition aufgerufen. Nach Angaben der Veranstalter sind aus Anlass des fünften Jahrestages des Ausbruchs des Darfur-Konflikts Kundgebungen in rund 30 Ländern geplant.
Prominente Helfer
Prominente Schauspieler und Autoren - unter ihnen George Clooney und Joanne K. Rowling - riefen die Weltöffentlichkeit zu Aktionen gegen die Krise in Darfur und das Leiden von Millionen Menschen in der Region auf. Im Mittelpunkt steht die Notlage der zwei Millionen Kinder in Darfur. Nach UN-Schätzungen sind dem Konflikt mehr als 200 000 Menschen zum Opfer gefallen.
Gordon Brown hatte im Vorfeld des Aktionstages Forderungen nach neuen Friedensgesprächen bekräftigt. Es müssten ein zuverlässiger Waffenstillstand und eine dauerhafte politische Lösung erreicht werden. Dringend sei auch eine schnellere Stationierung der beschlossenen Darfur-Friedenstruppe der Vereinten Nationen und der Afrikanischen Union erforderlich.
(apa/red)
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