Wahlergebnis zurückgehalten: Simbabwes Opposition ruft jetzt zum Generalstreik auf
- Flugblätter fordern zur Arbeitsniederlegung auf
- Präsident Mugabe will nicht an Krisengipfel teilnehmen
·Simbabwe: Nein der Opposition für 2. Wahl
"Militärputsch"-Vorwurf
an Präsident Mugabe
·Simbabwe derzeit
"hoffnungsloser Fall"
Land in Afrika "mit gebrochener Gesellschaft"
·Diktator Mugabe: Held & brutaler Despot
Afrika äußert kaum Kritik an Simbabwes Staatschef
Mit einem Generalstreik will die Opposition in Simbabwe die Veröffentlichung des Ergebnisses der Präsidentschaftswahl erzwingen. In Flugblättern wurden die Menschen aufgefordert, zu Hause zu bleiben, bis das Wahlergebnis veröffentlicht worden wird.
Der staatliche Rundfunk berichtete zeitgleich, Präsident Robert Mugabe werde nicht an einem Krisengipfel zur Lage in Simbabwe teilnehmen, den die Südafrikanische Entwicklungsgemeinschaft (SADC) in der sambischen Hauptstadt Lusaka abhält. Der Oppositionsführer Morgan Tsvangirai will zu dem Gipfeltreffen nach Sambia reisen. In der sambischen Hauptstadt Lusaka wird sich die SADC mit der verfahrenen Situation in Simbabwe befassen.
Die simbabwischen Behörden haben unterdessen politische Kundgebungen in der Hauptstadt Harare verboten. "Wir sehen keinen Grund für Demonstrationen, weil wir schon gewählt haben", sagte Polizeisprecher Wayne Bvudzijena.
In Simbabwe gibt es noch keine offiziellen Ergebnisse der Präsidentschaftswahl. Oppositionsführer Tsvangirai beansprucht den Sieg für sich, seine Partei will an der von Mugabe geforderten Stichwahl nicht teilnehmen.
(apa/red)
Fall Heidrun Wastl13:58
Die irre BeichteTatverdächtiger Erich W. spricht von Unfall - "Ich habe sie vermutlich getroffen"
Anders Behring Breivik19:11
War er Einzeltäter?Norwegens Polizei ist sicher, dass der Attentäter die Anschläge allein ausgeführt hat
