Berlusconi kämpft um Comeback: Italiens Parlamentswahlen durchweg ruhig gestartet
- Herausforderer: Mitte-Links-Formation um Veltroni
- Bisher zeichnet sich geringere Wahlbeteiligung ab

·Ein Quacksalber für den Patienten Italien
FORMAT: Berlusconi tritt wieder bei der Wahl an
·Rücktritt für Veltroni total ausgeschlossen
Rolle des Oppositions- Führers bei Niederlage
·Italien: Entrüstung über Berlusconi-Sager
"Unsere Frauen schöner als die der Linken"
·"Bin größer als
Putin und Sarkozy"
Berlusconi beschwert
sich über Karikaturisten
Der erste Tag der Parlamentswahlen in Italien ist ruhig verlaufen. Rund 50 Millionen Italiener sind bei der zweitägigen Abstimmung aufgerufen, 630 Abgeordnete und 315 Senatoren neu zu wählen. Auch rund vier Millionen Auslandsitaliener sind aufgerufen, sich an dem Urnengang zu beteiligen. Ex-Premier Silvio Berlusconi erhofft sich ein Comeback auf der großen Polit-Bühne.
Die beiden aussichtsreichsten Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten in der unmittelbaren Nachfolge von Romano Prodi sind der Chef der Mitte-Rechts-Formation "Volk der Freiheit", Ex-Premier Silvio Berlusconi, und sein Mitte-Links-Konkurrent Walter Veltroni von der Demokratischen Partei. Die beiden Politiker wählten in ihren Heimatstädten Mailand beziehungsweise Rom. Prodis Mitte-Links-Regierung war gescheitert, so dass die Parlamentswahlen vorgezogen wurden. Mit ersten Hochrechnungen ist am Montagnachmittag zu rechnen.
Es zeichnet sich eine geringere Wahlbeteiligung ab. 48,7 Prozent der Wahlberechtigten hatten bis Sonntagabend gewählt, berichtete die Zeitung "La Repubblica" in ihrer Internetausgabe. Bei der letzten Parlamentswahl im April 2006 hatten zur gleichen Zeit 52,4 Prozent der Wahlberechtigten gewählt.
(apa/red)
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