Anhänger russischer Weltuntergangssekte verharren in Erdloch: Bereits 2 Mitglieder tot
- Behörden versuchten Menschen aus Loch zu locken
- Höhle einsturzgefährdet. 4 Kinder unter Anhängern
·USA: Vorgehen gegen Polygamisten-Sekte
Schon über 500 Frauen & Kinder wurden gerettet
Die russischen Behörden versuchen weiter, die in ihrer Höhle ausharrenden neun Anhänger der russischen Weltuntergangssekte an die Erdoberfläche zu locken. Seit Tagen beten und singen die Männer und Frauen in ihrem Erdloch im Gebiet Pensa an der Wolga, zitierten Moskauer Medien den Vizegouverneur des Gebietes Oleg Melnitschenko.
Ermittler berichteten, einige der nach fünf Monaten aus der Höhle geflohenen Sektenanhänger hätten den Tod zweier ihrer Mitglieder bestätigt. Die Frauen, von denen eine an Krebs und die andere an den Folgen des Fastens gestorben sei, seien in dem Erdbunker begraben worden, berichteten die Gläubigen bei Verhören.
Die Behörden haben die Todesfälle nicht bestätigt. 28 Anhänger der Sekte "Wahre russisch-orthodoxe Kirche", darunter vier Kinder, hatten in den vergangenen Tagen das einsturzgefährdete unterirdische Tunnelsystem rund 640 Kilometer südöstlich von Moskau verlassen. Die meisten warteten an der Erdoberfläche auf den Weltuntergang, wie die Boulevardzeitung "Komsomolskaja Prawda" berichtete. (apa/red)
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