'Das Härteste war die Hitze': Erste Soldaten
aus dem Krisengebiet Tschad wieder daheim
- Mission: Waren mit Aufbau eines Camps beschäftigt
- Kämpften mit Temperaturen von mehr als 50 Grad
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"Das Härteste war die Hitze." Darüber waren sich die ersten 25 österreichischen Soldaten einig, die in Linz-Hörsching von ihrem Hilfseinsatz im Tschad zurückgekehrt sind. Sie waren mit dem Aufbau eines Camps inklusive Stromversorgung sowie Klima- und Beschattungsanlage beschäftigt.
Das Schlimmste seien der Staub und die Mittagshitze gewesen, berichtete Oberstabswachtmeister Konrad Zankl. Die Soldaten hatten zum Teil mit Temperaturen von mehr als 50 Grad Celsius zu kämpfen. Mithilfe der errichteten Beschattungsanlage konnte ein Rückgang von 15 Grad erreicht werden. "Darum haben uns die anderen Nationen beneidet", erklärte Zankl.
Gute Zusammenarbeit
Major Wolfgang Schneider lobte besonders die Zusammenarbeit mit den übrigen Staaten. Der Einsatz sei zwar sehr anstrengend gewesen, mit der Hitze seien die Einsatzkräfte aber rasch zurecht gekommen. Auf ihre Familien würden sie sich nun am meisten freuen, betonten die Soldaten. "Und auf ein gutes österreichisches Essen", sagte Major Dieter Merkinger, der den Aufbau des Camps leitete.
Rund sechs Wochen im Krisengebiet
Die Gruppe von Pionieren war rund sechs Wochen in der afrikanischen Krisenregion. Die anderen Soldaten - darunter Ärzte und Sanitäter - bleiben voraussichtlich länger. Ihr Einsatz kann mehrere Monate dauern, besonders viele kommen aus der Steiermark und aus Niederösterreich.
(apa/red)
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