Donnerstag, 10. April 2008

Soros über die Finanzkrise: Das Schlimmste kommt erst noch

  • Situation ist ernster als Behörden zugeben
  • Senkung der Leitzinsen in USA nicht ausreichend

Der Börsenguru und Buchautor George Soros sieht böses auf die USA zukommen. Die Finanzkrise soll sich zuspitzen. Bevor es besser wird, wird es schlechter.

"Ich denke, die Situation ist ernster, als die Behörden zugeben oder erkennen", so der amerikanische Börsenguru George Soros über die internationale Finanzkrise. Laut dem Milliardär sei das Problem noch lange nicht vorbei. Er äußerte sich zu diesem Thema am Donnerstag bei einer Telfonkonferenz zur Vorstellung seines neuen Buchs: "The New Paradigm for Financial Markets: The Credit Crisis and what it means"

Weiters meinte der Buchautor und Investor, dass alle bisherigen Maßnahmen wie die Senkung der Leitzinsen in den USA zwar "notwendig, aber nicht ausreichend" seien. Aus diesem Grund glaubt Soros auch, dass sich die Situation noch verschlimmern wird, bevor die Finanzkrise ausgestanden ist. (apa/red)

10.4.2008 13:16