China erzürnt: Toten-Zahlen tibetischer
Exilregierung seien "vollkommen falsch"
- Peking wirft "Dalai-Clique" organisierte Gewalt vor
- Tibets Exilregierung spricht von rund 150 Toten

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Vom Marsch der Mönche bis zu den Schüssen
China hat die von Exil-Tibetern genannten Zahlen zu "identifizierten Toten" bei den Protesten in Tibet und benachbarten Regionen als "vollkommen falsch" bezeichnet. Eine entsprechende, von der tibetischen Exilregierung vor zwei Wochen vorgelegte Liste mit den Namen von 40 Toten sei dazu gedacht, "die von der Dalai-Clique organisierte Gewalt zu verschleiern", meldete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua.
Die chinesische Polizei habe im Fall von fünf auf der Liste genannten Menschen ermittelt, dass einer noch lebe und die übrigen vier nicht existierten. Zu den übrigen 35, die auf der Liste lediglich mit ihren Wohnorten, aber nicht mit ihren Adressen genannt würden, konnte die Polizei demnach nichts Genaueres herausfinden.
Tibets Exilregierung spricht von rund 150 Toten
Nach Angaben der tibetischen Exilregierung mit Sitz im indischen Dharamsala starben infolge der Unterdrückung der Proteste durch die chinesischen Behörden mindestens 150 Menschen. Die chinesische Regierung beansprucht dagegen für sich, zurückhaltend auf die Proteste reagiert zu haben. Nach ihren Angaben töteten die Sicherheitskräfte niemanden. Die tibetischen Unruhestifter seien dagegen für den Tod von 20 Menschen verantwortlich. Die jeweiligen Angaben lassen sich wegen der von Peking auferlegten Beschränkungen für Reisen von Journalisten in die betreffenden Gebiete nur schwer überprüfen. (APA/red)
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