Bures kämpft für mehr Kinderbetreuung: VP
soll mit Wirtschaftlichkeit geködert werden
- 1 für unsere Kinder bringt 1,2 bis 2 für Wirtschaft
- VP-Länder & Kärnten haben noch nicht unterschrieben

·Bures von Ablehnung der Länder enttäuscht
Kinderbetreuung: Wien begrüßt Vereinbarung
·Kinderbetreuung: Bures & Länder uneins
Neuerliches Gespräch brachte keine Einigung
Frauenministerin Doris Bures setzt in der Debatte rund um den Ausbau von Kinderbetreuungs-
einrichtungen nun auf das Wirtschaftsargument. In einer Aussendung verwies die Ministerin auf eine Studie, wonach jeder in Kinderbetreuung investierte Euro über volkswirtschaftliche Effekte in der Höhe von 1,2 bis zwei Euro wieder zurückfließt. Die VP-Länder und Kärnten haben den 15a-Vertrag zur Kinderbetreuung ja bekanntlich noch nicht unterschrieben. Familienministerin Andrea Kdolsky wird daher zu einem neuerlichen Gespräch mit ihnen zusammentreffen. Einen fixen Termin gibt es laut Familienministerium noch nicht.
Die Regierung bietet den Ländern eine Anstoßfinanzierung von 15 Millionen Euro für das Jahr 2008 an. Diese müssen den Betrag dann verdoppeln. Danach wäre, ausgehend von den Daten der Studie der Wiener Wirtschaftsuniversität, ein Rückfluss von 39 bis 60 Millionen Euro zu erwarten, hieß es in der Aussendung.
So haben etwa die Wiener Kindertagesstätten laut Studie Wertschöpfungseffekte von beinahe 166 Millionen Euro pro Jahr. Rechnerisch werden durch die Kindergärten in Wien 11.300 Vollzeit-Arbeitsplätze gesichert, davon 8.800 in den Kindertagesstätten selbst und 2.500 in anderen Wirtschaftszweigen. (APA/red)
Fall Heidrun Wastl13:58
Die irre BeichteTatverdächtiger Erich W. spricht von Unfall - "Ich habe sie vermutlich getroffen"
Anders Behring Breivik19:11
War er Einzeltäter?Norwegens Polizei ist sicher, dass der Attentäter die Anschläge allein ausgeführt hat
