12 km lange Geisterfahrt in Oberösterreich:
Deutscher Fahrer hielt A8 für Bundesstraße
- Pensionisten wurde der Führerschein abgenommen
- 78-Jährige reagierte nicht auf Zeichen und Blaulicht
·Geisterfahrer: 83% Männer, 45% "blau"
KfV-Studie: In 17 Jahren 213 Unfälle mit 88 Toten
·Geisterfahrer wieder
verstärkt unterwegs
Steigerung um knapp 7 Prozent gegenüber 2006
Ein 78-jähriger Deutscher war in der Nacht zwölf Kilometer als Geisterfahrer auf der Innkreisautobahn (A8) unterwegs. Der offenbar verwirrt Mann dachte, er befinde sich auf einer Bundesstraße. Ein Alkotest verlief negativ. Dem Pensionisten wurde der Führerschein abgenommen, so die Sicherheitsdirektion in einer Presseaussendung.
Um 1.24 Uhr wurde die Autobahnpolizei informiert, dass auf der Richtungsfahrbahn Passau in Höhe Haag (Bezirk Grieskirchen) ein Geisterfahrer unterwegs ist. Die Beamten versuchten das Auto zu stoppen, der 78-Jährige reagierte aber zunächst nicht auf die Haltesignale. Auch das Blaulicht ignorierte er. Erst nach mehreren Kilometern konnte der Geisterfahrer aus dem Verkehr gezogen werden. Für die Polizeiaktion musste der gesamte Verkehr auf der Richtungsfahrbahn Passau angehalten werden. (APA/red)
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