Mit Tai Chi Diabetes den Kampf ansagen:
Chinesische Sportart regt Immunsystem an
- Studie: Tai Chi senkt Blutdruck und Insulinresistenz
- Gesteigertes Wohlbefinden und verringerter Appetit
·Brandneuer Süßstoff:
300 x süßer als Zucker
Leckerschmecker soll bald Coca Cola versüßen
·Mampf: Dicke essen mehr Light-Produkte
Zusätzliche Zuckerzufuhr verhindert aber Abnahme

Tai Chi kann offenbar die Kontrolle von Typ-2-Diabetes verbessern. Zwei Studien zeigen, dass die meditative Form chinesischer Kampfkunst die Blutzuckerwerte senkt und das Immunsystem anregt. Nachdem 30 Diabetes-Patienten einen zwölfwöchigen Tai-Chi-Kurs absolviert hatten, zeigten Blutuntersuchungen, dass die Aktivität der T-Zellen, einem wichtigen Teil der Körperabwehr, angestiegen war.
Zugenommen hatte auch die Konzentration des Proteins Interleukin-12, das die Immunreaktion stärkt. Die Werte des Stoffes Interleukin-4, der die Immunabwehr dämpft, waren dagegen verringert. Zudem gaben die Teilnehmer an, besser zu schlafen, weniger Appetit zu haben und sich generell wohler zu fühlen, wie die Forscher aus Taiwan im "British Journal of Sports Medicine" berichten.
In einer zweiten kleinen Studie der australischen Universität von Queensland beeinflussten Tai Chi und das damit verwandte Qi Gong Patienten mit dem metabolischen Syndrom positiv. Bei den Teilnehmern sanken nach einem zwölfwöchigen Kurs sowohl der Blutdruck als auch die Insulinresistenz. Frühere Studien hatten bereits darauf hingedeutet, dass Tai Chi Stress mindern und Herzgesundheit und Lungenfunktion bessern kann. (apa/red)
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