Protest zu Handy-TV abgewiesen: Mobile
TV will nun vor die Höchstgerichte ziehen
- BKS nickte Lizenzerteilung der Medienbehörde ab
- Media Broadcast/One/3 bleibt davon unbeeindruckt

·Rennen um Handy-TV
vorerst entschieden
Media Broadcast/One/3 erhalten Sende-Lizenz
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Bis 2010 werden 2,5 Millionen User erwartet
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Ein neues System wurde auf der IFA vorgestellt
Die Lizenz für den Betrieb einer österreichischen Handy-TV-Plattform bleibt vorerst beim Konsortium der Firmen Media Broadcast, One und 3. Der Bundeskommunikationssenat (BKS) hat die Berufung des von Zeitungsverlagen geführte Konsortiums Mobile TV Infrastruktur GmbH zurückgewiesen und die Lizenzerteilung der Medienbehörde KommAustria abgenickt. Das bestätigte der BKS auf Anfrage. Mobile TV-Geschäftsführer Tillmann Fuchs will nun die Höchstgerichte anrufen.
Fuchs geht davon aus, dass "die vom BKS durchgewunkene Entscheidung der KommAustria einer Überprüfung durch die Höchstgerichte, die wir sicher anrufen werden, nicht standhalten wird", betonte er in einer Aussendung. Diese Hoffnung schöpft er aus "Formfehlern der Bewerbung unseres Mitbewerbers", die er für "zu gravierend" hält, "als dass man sich darüber hinwegsetzen könnte". Die Mobile TV Infrastruktur kann sich im nächsten Schritt an den Verfassungs- oder den Verwaltungsgerichtshof wenden.
Die Media Broadcast lässt sich davon indes nicht beeindrucken: "Es geht alles reibungslos weiter. Mit einer anderen Entscheidung des BKS hätten wir sowieso nicht gerechnet", sagte Bertold Heil, Leiter internationale Mobile-TV Projekte bei Media Broadcast. Eine aufschiebende Wirkung habe der weitere Rechtsweg nicht, meint Heil. (apa/red)
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