Mittwoch, 2. April 2008

Countdown zum letzten Tango

  • Hochspannung vor 'Dancing Stars' Finale

Kurz vor dem Grande Finale der Tanzshow zeigen die drei Finalisten, was sie bewegt, was sie erleben, wie sie lachen, wie sie leiden.

Schluss mit lustig. 48 Stunden vor dem Finale der erfolgreichsten
Showstaffel des ORF liegen die Nerven bei den drei Finalisten frei zutage. Lizzy Engstler, bislang die Souveränität in Person, hat sich einen Manager als Barriere gegen die Medien an Bord geholt. Zu viele Anfragen, zu viele Termine machen das Leben zwischen den Proben für die Finalshows (Freitag und Samstag, jeweils 20.15 Uhr, ORF 1) fast unmöglich. Für NEWS griff sie trotzdem zur Kamera: Morgens werden Tochter und Kater im Eiltempo versorgt, dann hetzt Lizzy gen Küniglberg. Proben, Fittings, Make-up – alles, wirklich alles, soll stimmen, wenn die Moderatorin vor ihr Publikum tritt. Abends dann kurze Momente der Ruhe: „Autogramme zu schreiben hat fast
etwas Meditatives für mich bekommen.“ Auch Mittänzerin Elke Winkens be­-
findet sich mittlerweile fast in Trance. Sie probt doppelt – einmal mit, einmal ohne Worte: für „Dancing Stars“ und „Wonderful World“ , ein Theaterstück, das am 10. April in den Kammerspielen Premiere ­feiert. „Ich gebe zu, ich bin
am Ende meiner Kräfte. Mein gestriges Abendessen bestand aus einer Packung Soletti und einem Joghurt.“ Zeit, um in den Armen ihres Freundes Gerald Loho zu verweilen, bleibt auch nicht: „Ich sehe ihn so gut wie gar nicht mehr, nur noch bei den Partys nach den Shows. In den kurzen Pausen, die mir bleiben, ­telefoniere ich dann mit ihm. Die Energie geht mir trotzdem nicht aus, es ist fast ein Wunder.“

Steirische Family-Power. Allein der Hahn im Korb der „Dancing Stars“ bleibt entspannt. Steidl: „Ich habe mir ein paar Stunden Privatleben erkämpft und es irgendwie nachhause nach Graz geschafft. Wir waren im Lechwald spazieren, haben gut gegessen, uns erholt. Meine Nächte muss ich aber trotzdem alleine in Wien verbringen. Der dichte Trainingsplan erlaubt keine Pause, in dieser Woche müssen vier Tänze einstudiert werden – zwei Tänze, die bereits dargeboten wurden, plus Wiener Walzer für alle drei Paare und schlussendlich: der Showtanz. Da gibt es keine Vorgaben.“

Die strategischen Bemühungen der Finalisten sind charakterabhängig: Engstler versucht trotz immensem Druck das Finale nicht als Wettbewerb zu betrachten und sich den Spaßfaktor zu erhalten. Winkens konzentriert sich aufs Wesentliche: trotz Doppelbelastung nicht aus den Tanz­schuhen zu kippen. Und der stets frohsinnige Steidl? „Ich habe den ersten Titel ja bereits in der Tasche. Ich bin der einzige Mann im Finale, das kann man mir nicht mehr nehmen. Die Live-Show ist Gewinn genug. Ich freue mich auf jede Sekunde des Finales.“

Die ganze Story finden Sie im aktuellen NEWS-Magazin

2.4.2008 16:27