Mexiko feuerte Teamchef Hugo Sanchez:
Verpasste Olympia-Quali kostete den Posten
- Nach nur 16 Monaten im Amt ist schon wieder Schluss
- Scolari, Pekerman & Lippi als Nachfolger im Gespräch

Das nationale Fußball-Idol Hugo Sanchez ist nach nur 16 Monaten im Amt nicht mehr Teamchef Mexikos. Der einstige Star wurde vom Verband (FMF) gefeuert, weil die U23-Auswahl, für die er auch zuständig war, die Qualifikation für die Olympischen Sommerspiele in Peking verpasst hatte. "Die Entscheidung im Exekutiv-Komitee fiel einstimmig aus", teilte FMF-Generalsekretär Decio de Maria in Mexiko Stadt mit.
Als interimistischer Nachfolger für das nächste freundschaftliche Länderspiel gegen China in den USA wurde Jesus Ramirez, der das U17-Team 2005 in Peru zum WM-Titel geführt hat, eingesetzt. Nach Bekanntwerden der Trennung von Sanchez brachten Medien Namen wie den Brasilianer Luiz Felipe Scolari, den Argentinier Jose Pekerman und den Italiener Marcelo Lippi ins Gerüchtespiel.
Im Hinblick auf die Trainersuche und die in drei Monaten beginnende WM-Qualifikation für 2010 meinte FMF-Präsident Justino Compean: "Wir können uns kein weiteres Scheitern leisten, wir benötigen Winner- und Leader-Typen." Sanchez zählte als Aktiver zu den besten Stürmern, ist zweitbester Torschütze Real Madrids aller Zeiten, nahm an drei WM-Endrunden (1978, 1986, 1994) teil und spiele 1995/96 in Österreich für den FC Linz. (apa/red)
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