F1-Bosse plädieren für mehr Rennen: Teamchefs für 20 Grand Prix als Obergrenze
- Mittlerer Osten gilt als Schlüsselfaktor für Teams
- Fry: Markt ziehe von Europa und Noramerika ab
Einige Teamchefs haben sich für eine Ausweitung des Rennkalenders auf maximal 20 Grand-Prix ausgesprochen. Neben Ron Dennis von McLaren-Mercedes unterstützten Christian Horner von Red Bull, Nick Fry von Honda und Colin Kolles von Force India entsprechende Pläne. "Wir sollten 20 Rennen haben, aber auch nicht mehr", sagte Kolles.
Die Zukunft gehöre dabei definitiv der Region im Mittleren Osten, wird der Force-India-Verantwortliche zitiert. "Die Formel 1 muss dahin gehen, wo der kommerzielle Markt ist und dieser Markt zieht von Europa und Nordamerika in den Mittleren Osten und nach Asien", pflichtete Fry bei, während Horner vom Mittleren Osten als einem Schlüsselfaktor für die Entwicklung sprach.
In dieser Saison stehen 18 Rennen und damit eines mehr als 2007 auf dem Programm. Der dritte WM-Lauf wird an diesem Sonntag mit dem Großen Preis von Bahrain in der Wüste von Sachir ausgetragen.
Dennis verweist auf logistische Probleme
McLaren-Boss Dennis verknüpfte seine Vorstellung vom idealen Rennkalender mit zwei Bedingungen: "Zum einen, dass eine Saison nicht mehr als 20 Rennen beinhaltet, was ich im Übrigen als logistische Schallgrenze empfinde. Außerdem sollten wir über den Winter eine Pause einlegen", schlug der Brite laut "autosport.com" vor.
(apa/red)
