Samstag, 5. April 2008

Al-Kaida-Stützpunkt im Irak ausgehoben:
1.500 Waffen und Sprengsätze sichergestellt

  • Laut Miliz ehemals "Hauptquartier" für drei Provinzen
  • PLUS: Vier Opfer bei Anschlag auf Kleinbus in Bagdad

Im Irak ist ein wichtiger Stützpunkt des Terrornetzwerkes Al-Kaida auf einer Insel im Fluss Tigris entdeckt worden. In einer unterirdischen Anlage seien rund 1.500 verschiedene Waffen, fertige Sprengsätze und Propagandamaterial gefunden worden, gab eine sunnitische Miliz bekannt. Unterdessen sind vier Menschen bei einem Anschlag auf einen Kleinbus in Bagdad getötet worden.

Die Insel liegt rund hundert Kilometer nördlich von Bagdad und ist etwa zwei Hektar groß. Der Milizenchef erklärte, der gefundene Stützpunkt sei das Hauptquartier von Al-Kaida für die nördlichen und westlichen Provinzen Salaheddin, Anbar und Diyala gewesen.

Die Explosion in Bagdad ereigenete sich im morgendlichen Berufsverkehr. Bei den Toten und 15 Verletzten handle es sich um Insassen des Kleinbusses. (apa/red)

5.4.2008 16:48