Geisel Betancourt leidet unter Malaria: Mission verhandelt mit FARC um Freilassung
- Schwere Folgen für Nieren, Herz und Nervensystem
- Präsidentschaftskandidatin vor 6 Jahren verschleppt

·Kolumbien: Land findet "keine Ruhe"
Bürgerkriegsähnliche Zustände seit 40 Jahren
·Präsident Chavez: Willkommem im Leben
Gonzales und Rojas Jahre in Gefangenschaft
Der Gesundheitszustand der in Kolumbien verschleppten Politikerin Ingrid Betancourt ist offenbar wegen einer verschleppten Malaria-Erkrankung sehr schlecht. Kolumbianische Fernsehsender berichteten, dass bei einem festgenommenen Arzt der FARC-Rebellen ein Untersuchungsbericht gefunden worden, der die Symptome der entführten Betancourt beschreibt.
Demnach leidet die vor sechs Jahren verschleppte ehemalige Präsidentschaftskandidatin an starken Schmerzen in der Bauchhöhle, an einer Leberentzündung, chronischer Gastritis, einer Speiseröhrenentzündung und zwei Formen von Malaria. Diese Beschreibungen wird als schwerer Fall von Malaria interpretiert, die nicht hinreichend behandelt wurde und eine Leberentzündung ausgelöst haben soll.
Der Zustands Betancourts könnte schwere Folgen für Nieren, Herz und das zentrale Nervensystem haben. Seit Tagen hält sich eine humanitäre Mission aus Frankreich in Kolumbien auf, die eine ärztliche Behandlung und Freilassung Betancourts durchsetzen will, die auch die französische Staatsbürgerschaft hat.
(apa/red)
